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Reichsarbeitsdienstlager - Hochrhön / Dreiländereck
Reichsarbeitsdienstlager in der Hochrhön - Dreiländereck
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Das Reichsarbeitsdienstlager in der Hochrhön
Beschreibung Reichsarbeitsdienstlager
Das ehemalige Reichsarbeitsdienstlager befindet sich auf der Hochrhön, östlich am Rand des Schwarzen Moores, im Dreliändereck Hessen, Bayern und Thüringen.
An das Reicharbeitsdienstlager erinnert heute nur noch der große steinerne Torbogen, der als Mahnmal errichtet wurde.

Was/Wie/Wo/Sonst
Hier im Dreiländereck Hessische Rhön, Bayerische Rhön und Thüringische Rhön ist neben dem Mahnmal des Reichsarbeitsdientlagers das Schwarze Moor, mit seinem Moorlehrpfad, ein Rundgang wert. Nicht weit enfernt befindet sich der Grenzwachturm zur thüringischen Grenze.
Informationen über das Naturschutzgebiet der Langen Rhön erhalten Sie an der Informationsstelle am Naturlehrpfad Schwarzes Moor. Dort erhalten Sie außer Infos auch Wanderkarten, Rhönsouveniers und Rhönliteratur. Weitere Informationen zum Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön e.V. erhalten Sie unter folgendem Link.
>>> mehr über das Schwarze Moor
>>> mehr über den Grenzwachturm
Gastronomie
Neben dem Infozentrum befindet sich eine Imbissstation mit Sitzplätzen. Dort kann man sich mit Getränken und kalten/warmen Essen selbst verköstigen. Ein Geheimtipp sind die Bratwürste!
Geschichte
Das zum Reichsarbeitsdienst gehörende Doppellager der Abteilung 5/283 und 6/283 wurde zwischen August 1934 und Frühjahr 1936 errichtet. Das Tor wurde zuletzt fertiggestellt. Es sollte den Eingang zur Turnhalleden damaligen stilistischen Vorstellungen gemäß gestalten. Das Lager gehörte zur Gruppe 283 Münnerstadt. Die etwa 300 Arbeitsmänner kamen zumeist aus den Bezirksämtern Nürnberg, Erlangen, Forchheim und Schwabach, teilweise auch aus anderen Gebieten in das Lager. In den Kriegsjahren wurden neben den Angehörigen des RAD auch sehr viele Kriegsgefangene beschäftigt.
Im Jahr 1945 wurde das "Dr.Hellmuth-Lager" aufgelöst und bis auf die Fundamente abgetragen.
Der Reichsarbeitsdienst (RAD) war eine nationalsozialistische Organisation, hervorgegangen aus dem Freiwilligen Arbeitsdienst der Weimarer Republik, in dem hauptsächlich arbeitslose junge Deutsche zu verschiedenen Arbeitsleistungen herangezogen wurden.
Im Jahre 1935 wurde die Arbeitsdienstpflicht für Frauen und Männer eingeführt.
Sie dauerte 6 Monate und verpflichtete alle tauglichen jungen Deutschen.
In den Lagern herrschte eine strenge Ordnung und militärischer Drill mit dem Ziel ideologischer Beeinflussung.
Man sprach auch von "Soldaten der Arbeit".
(aus einer Gemeinschaftsarbeit der Werner-von-Siemens-Schule Bad Neustadt an der Saale)
Karte/Lage
Hier geht´s zur Karte Reichsarbeitsdienstlager, Grenzwachturm und Infozentrum Schwarzes Moor
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